Tipps und Hinweise zur Gestaltung des Ausbildungsbeginns

Ausbildungsbeginn

Wann beginnt die Ausbildung?
Die Berufsausbildung startet zu dem im Ausbildungsvertrag festgelegten Termin. Iin den meisten Betrieben beginnt die Ausbildung am 1. August eines Jahres

Was ist beim Start der Ausbildung zu beachten?

Vor Ausbildungsbeginn

1. Willkommensschreiben schicken
Ein Willkommensschreiben vor Ausbildungsbeginn hilft dem Azubi sich auf den ersten Arbeitstag vorzubereiten – und nimmt ihm womöglich einen Teil der Nervosität. Im Schreiben sollten Hinweise zum Ablauf stehen. Wann soll der Jugendliche da sein? Was soll er mitbringen? Wo wird er in den ersten tagen eingesetzt? Wer ist sein Ansprechpartner?

2. Willkommensmappe erstellen
Gut ist es, eine Willkommensmappe vorzubereiten, in welcher der Lehrling alle wichtigen Informationen zum Unternehmen findet. So bekommen die Jugendlichen gleich einen Eindruck von der  Arbeitsphilosophie.
Auch ein Überblick über die Produktpalette und Leistungsangebote des Unternehmens kann den Azubis in der Anfangszeit helfen. Spricht ein Kunde den Azubi etwa schon an den ersten Tagen an und stellt ihm Fragen zum Betrieb oder Produkten, fühlt er sich sicherer.
Auch weiterführende Informationen wie Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Sozialleistungen und Unterstützungsmöglichkeiten zum Beispiel für die Wohnungssuche können in der Willkommensmappe aufgeführt werden.

Am ersten Tag

3. Begrüßung ist Chefsache
In der Regel sollte immer der Chef oder die Chefin neue Mitarbeiter willkommen heißen – das gilt auch bei Azubis. Es zeigt gleich zu Beginn der Ausbildung, dass auch die Lehrlinge wertgeschätzt werden. Der zuständige Ausbilder kann die Aufgabe übernehmen, sollte der Betriebsinhaber oder Geschäftsinhaber einmal verhindert sein.

4. Betriebsrundgang
Bevor es mit der richtigen Arbeit losgeht, sollte der Lehrling erst einmal eine Betriebsführung bekommen. So findet er sich schnell alleine zurecht und fühlt sich nicht verloren. Dabei sollte der Azubi zumindest alle für ihn wichtigen Räume sehen.

 5. Kollegen vorstellen
Die Betriebsführung ist eine gute Gelegenheit, gleich die Kollegen kennenzulernen. Vor allem sollte für den Azubi schnell klar sein, wer seine Ansprechpartner sind. Denn er muss wissen, an wen er sich mit welchen Fragen wenden kann – sonst fragt er womöglich gar nicht.

6. Wichtige Betriebsregeln erläutern
Gerade in einer neuen Umgebung geben Regeln Orientierung. Fängt man als Berufseinsteiger an einem neuen Arbeitsplatz an, gilt das umso mehr. Denn: Es ist immer unangenehm gleich zu Beginn Fehler zu machen. Azubis müssen wissen:

  • Was ist erlaubt und was wird ungern gesehen (z.B. Rauchen und Handynutzung)?
  • Was sind die Arbeitszeiten und Pausenzeiten?
  • Wem soll er Bescheid geben, wenn er krank ist?
  •  Was hat es mit dem Ausbildungsnachweisheft auf sich?
  • Wie ist der Ablauf in der Berufsschule?

Wichtig ist auch, die Arbeitssicherheitsunterweisung gleich zu Beginn der Ausbildung vorzunehmen und dies auch zu dokumentieren. Die ausführlichen Betriebsregeln sollten Ausbilder darüber hinaus auf jeden Fall schriftlich aushändigen. 

7. Kommunikationsweise im Betrieb erläutern
Ausbilder sollten ihrem Auszubildenden so früh wie möglich klar machen, dass es sie interessiert, wie es ihm geht, wie es ihm gefällt und womit er sich eventuell schwer tut.

8. Arbeitsplatz vorbereiten
Hat der Azubi einen eignen Arbeitsplatz, sollte dieser vorbereitet sein, wenn der Lehrling kommt. Gleiches gilt für den Spint oder E-Mail-Konten. Auch das gibt ein Gefühl der Wertschätzung.

Quelle: www.deutsche-handwerks-zeitung.de/

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