Einstiegsqualifizierung

Einstiegsqualifizierung (EQ)

Was versteht man unter einer Einstiegsqualifizierung?
Einstiegsqualifizierung (EQ) ist eine Maßnahme zur Berufsorientierung der Agentur für Arbeit.

Was ist das Ziel einer EQ?
Ziel ist es, ausbildungssuchenden Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, durch ein 6- bis 12-monatiges Langzeitpraktikum in einem Ausbildungsbetrieb den Ausbildungsberuf zu erproben und sich dabei zu bewähren.

Wie läuft eine EQ ab?
Parallel zur betrieblichen Arbeit nimmt der Praktikant auch am Unterricht in der Berufsschule teil. So sollen dem Praktikanten im Laufe des Praktikums die Inhalte des ersten Ausbildungsjahr vermittelt werden.

Wie kann es nach einer EQ weitergehen?
Sind Praktikant und Betrieb mit Zusammenarbeit zufrieden, so kann im Anschluss an das EQ ein Ausbildungsvertrag vereinbart werden. Die zuständige Kammer kann dann die Zeit des Praktikums anrechnen, um so gleich ins zweite Lehrjahr einzusteigen.

Wie wird die EQ finanziell unterstützt?
Der EQler erhält vom Betrieb eine Vergütung. Die Agentur für Arbeit fördert auf Antrag des Betriebes die Teilnahme an dieser Maßnahme der Berufsorientierung finanziell (jedoch nicht zu verwechseln mit der Berufsausbildungsbeihilfe) und mit einer Sozialversicherungspauschale.

Welche Vorteile hat eine EQ?
Die Vorteile liegen darin, dass der Bewerber sich vor Abschluss des Ausbildungsvertrags im Betrieb bewähren kann, so vermeidet der Betrieb ein unsicheres und aufwendiges Einstellungsverfahren. Darüber hinaus lernt der Praktikant frühzeitig die Anforderungen in Betrieb und Schule kennen, die Gefahr des Ausbildungsabbruchs ist damit reduziert.