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Artikel vom 11.01.2021 | zurück zur Übersicht

Wahrnehmung des Handwerks in der Öffentlichkeit

Nicht nur Organisationen sondern auch alle Betriebe des Handwerks können die Vorlagen der Imagekampagne kostenfrei nutzen.
Nicht nur Organisationen sondern auch alle Betriebe des Handwerks können die Vorlagen der Imagekampagne kostenfrei nutzen.

Diese Analyse der Ergebnisse zeigt nach Aussagen des Zentralsverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), dass die Wahrnehmung des Handwerks nach dem Spitzenwert des Vorjahres 2019 wieder auf dem – nach wie vor hohen – Niveau der Vorjahre angekommen ist. Dieser Rückgang dürfte in erheblichem Maßane auf nationale und internationale Ereignisse, die hohe Aufmerksamkeit absorbiert haben (Corona, US-Wahlen, Brexit, gewaltsame Konflikte weltweit), zurückzuführen sein.

Sorge bereitet dem ZDH nach wie vor das soziale Ansehen des Handwerks, das sich nur in kleineren Schritten in positive Richtung dreht. Das schlägt sich auch auf die Attraktivität der Arbeitsplätze nieder, wobei allerdings erfreuliche Verbesserungen in der jüngeren Zielgruppe zu verzeichnen sind. Möglicherweise muss sich das Bild vom „schlechten sozialen Status“ allmählich mit dem Wechsel der Generationen „auswachsen“.

Einen außerordentlich hohen Wert hat weiterhin die Einschätzung der Arbeitsplatzsicherheit im Handwerk. Auch das Wissen um die Möglichkeiten der beruflichen Selbständigkeit in Handwerksberufen ist stark ausgeprägt. 

Dass es auch neben der Option zur Selbständigkeit ein breites Spektrum an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt und damit große Karrierechancen im Handwerk, wird leider nach wie vor unterschätzt. Umso erfreulicher ist, dass das Handwerk gegenüber akademischen Berufen aufholt – in vielen Punkten auf Augenhöhe liegt - und in-zwischen als deutlich qualifizierter und moderner wahrgenommen wird als in den Vorjahren.

Insgesamt zeigen die Ergebnisse nach Einschätzung des ZDH auf, dass die gemeinsame Arbeit in der Handwerkskampagne wie auch generell die Maßnahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Handwerksorganisation wirken. Sie machen gleichzeitig deutlich, wo weiterhin der Hebel anzusetzen ist.

Gemeinsam mit dem ZDH hoffen wir dabei, dass mit den neuesten Maßnahmen zur Aktivierung auch die Betriebe noch stärker als authentische Botschafter einbezogen werden können. Im Cloppenburger Haus des Handwerks unterstützt Sie Frau Ann-Katrin Raker dabei gern. Sie erreichen Frau Raker unter Tel. 04471/179-50, a.raker@handwerk-cloppenburg.de

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Ergebnisse der FORSA-Trendmessung zur Wahrnehmung des Handwerks in 2020
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