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Artikel vom 12.04.2018 | zurück zur Übersicht

Junge Handwerker meistern die Zukunft

Foto (HwK Oldenburg): „Wir meistern die Zukunft“: Mit diesem Motto haben die Meisterinnen und Meister ihre Briefe von der Handwerkskammer Oldenburg bei einer Festveranstaltung in Empfang genommen.
Foto (HwK Oldenburg): „Wir meistern die Zukunft“: Mit diesem Motto haben die Meisterinnen und Meister ihre Briefe von der Handwerkskammer Oldenburg bei einer Festveranstaltung in Empfang genommen.
Irina Leinweber (Obermeisterin Frisieur-Innung), Günther Tönjes (Kreishandwerksmeister), Manfred Kurmann (Präsident HwK Oldenburg) und Jens Rigterink (Kreishandwerkerschaft) freuen sich gemeinsam über die gelungene Premiere der Meisterfeier.
Irina Leinweber (Obermeisterin Frisieur-Innung), Günther Tönjes (Kreishandwerksmeister), Manfred Kurmann (Präsident HwK Oldenburg) und Jens Rigterink (Kreishandwerkerschaft) freuen sich gemeinsam über die gelungene Premiere der Meisterfeier.

Oldenburg - Volles Haus, festliche Atmosphäre und emotionale Momente: Die erste zentrale Meisterfeier der Handwerkskammer Oldenburg hat für viele glückliche Gesichter gesorgt. Vor über 1200 Gästen erhielten 300 Jungmeisterinnen und Jungmeister ihre langersehnten Meisterbriefe am Sonnabend in der großen EWE Arena.

Unter dem Motto „Wir meistern die Zukunft“ nahmen Manfred Kurmann, Präsident der Handwerkskammer Oldenburg und Hauptgeschäftsführer Heiko Henke die Übergaben vor. An der Spitze von zahlreichen Ehrengästen: Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks und Dr. Bernd Althusmann, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung.

Insgesamt hatten 433 Top-Fachkräfte des Handwerks im vergangenen Jahr ihre Meisterprüfung vor der Handwerkskammer Oldenburg erfolgreich abgelegt.

„Der Meistertitel hat im Handwerk traditionell eine herausragende Bedeutung. Er ist die Spitzenqualifikation in der deutschen Wirtschaft. Mit dieser Veranstaltung möchten wir das sehr gerne und ganz dick unterstreichen“, sagte Präsident Kurmann in seiner Begrüßung. „Viele wollen Deutscher Meister werden – Sie, liebe junge Meisterinnen und Meister, sind es!“ Kurmann betonte, das neue Veranstaltungsformat zeige eine große Wertschätzung für die persönlichen Leistungen aller Absolventen.

Diese Feier sei zugleich aber auch eine Verbeugung vor den Familien, Dozenten und ehrenamtlichen Prüfern.

„Wir haben hier die Helden des Alltags“, kündigte Moderator Björn Stack in Anlehnung an einen gezeigten Film den ersten großen Moment des Tages an: Alle Meister betraten zusammen die Bühne und „sorgten für Gänsehaut“, wie es Kammerpräsident Kurmann formulierte. In einer Talkrunde berichtete er zusammen mit ZDH-Präsident Wollseifer von den derzeit hervorragenden Aussichten im Handwerk. Minister Althusmann stimmte dem vollends zu und beschrieb die Aktivitäten der Landesregierung im Hinblick auf den Fachkräftebedarf.

Die Karrierechance der Selbstständigkeit hat Michél Müller bereits beim Schopfe gepackt. Der Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister schilderte in der Podiumsdiskussion als Absolvent des Jahrgangs 2015 seine Beweggründe und Anfänge im eigenen Betrieb.

„Der Meistertitel ist ein Gütesiegel und Qualitätsmerkmal“, sagte Müller und gab den Jungmeistern eine klare Botschaft mit: „Gebt immer 100 Prozent!“

Für Unterhaltung während der Meisterfeier sorgten die Breakdancer der „Dance Destruction Crew“ und die Marching-Band „Men in Blech“. Nach der persönlichen Übergabe der Meisterbriefe und dem Show-Programm ließen die Gäste den Abend bei einem Get Together ausklingen. Im Foyer der Arena hatten sich die Unterstützer der Veranstaltung, die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Weser-Ems, die Deutsche Telekom, die Signal Iduna, die IKK Classic, die Fachlehranstalt Oldenburg für Friseure und Kosmetiker, das Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik sowie die Kreishandwerkerschaften des Kammerbezirks einiges einfallen lassen.

„Die Premiere dieser Art Meisterfeier war ein voller Erfolg“, fasste Kammer-Hauptgeschäftsführer Heiko Henke zusammen.

Bislang bekamen die Meisterinnen und Meister ihre Briefe jeweils in ihrem Gewerk überreicht.

"Die Kreishandwerkerschaft gratuliert nicht nur allen erfolgreichen Absolventen, die wir zum Teil ja ein gutes Stück des Weges auch in unserem Hause begleiten konnten, sondern steht auch all denen mit Rat und Tat zu Seite, die sich in Zukunft auf den Weg zum Meistertitel im Handwerk machen wollen" erklären Dr. Michael Hoffschroer und Jens Rigterink von der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg.

Die Kreishandwerkerschaft bietet in Cloppenburg Vorbereitunghskurse auf verschiedenen Teile der Meisterprüfungen an und bietet darüber hinaus individuelle Beratungen u. a. zur Förderung von Weiterbildungen an. Sprechen Sie hierzu gern Jens Rigterink (Tel. 04471/179-54, Fax: 04471/179-39, j.rigterink@handwerk-cloppenburg.de) an.