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Artikel vom 12.01.2019 | zurück zur Übersicht

Planungssicherheit für das Handwerk – Meisterprämie bleibt wohl auch nach 2019 bestehen

Planungssicherheit für das Handwerk – Meisterprämie bleibt wohl auch nach 2019 bestehen
Planungssicherheit für das Handwerk – Meisterprämie bleibt wohl auch nach 2019 bestehen
Planungssicherheit für das Handwerk – Meisterprämie bleibt wohl auch nach 2019 bestehen

Die von CDU-Wirtschaftsminister Bernd Althusmann im vergangenen Jahr eingeführte Meisterprämie im Handwerk soll auch nach 2019 fortgeführt werden – unabhängig von der geforderten bundesweit einheitlichen Lösung. Darauf hat sich der Wirtschaftsausschuss des Niedersächsischen Landtages heute verständigt.

Das Landesprogramm läuft dieses Jahr planmäßig aus, wird von Absolventen jedoch stark nachgefragt. Die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD fordern die Landesregierung daher auf, sich zudem auf Bundesebene für die vollständige Übernahme von Lehrgangs- und Prüfungsgebühren einzusetzen.

„Unser Ziel ist die kostenlose Meister-Ausbildung. Mit der heutigen Entscheidung senden wir ein starkes Signal an alle, die eine Handwerksmeisterausbildung in Niedersachsen beginnen wollen. Auch nach 2019 werden wir die Meisterprämie in Höhe von 4.000 Euro zahlen. Das gibt Planungssicherheit für künftige Meister und auch für Betriebe, die auf Fachkräfte angewiesen sind. Das Handwerk in Niedersachsen bleibt damit attraktiv“, sagt Karl-Heinz Bley, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und u.a. auch stellvertretender Obermeister der Cloppenburger Kfz-Innung.

Die endgültige Entscheidung über die unbefristete Verlängerung der Meisterprämie trifft der Landtag voraussichtlich in seiner Februar-Sitzung.

"Diese Entwicklung begrüßen wir sehr! Damit stärkt die Politik nicht nur die Gleichwertigkeit der akademischen und beruflichen Bildung. Sondern tritt dem drohenden Nachfolgemangel im Handwerk entgegen. Eine Unterstützung, die insbesondere auch uns als starker Handwerksregion, zu Gute kommt" zeigt sich Dr. Michael Hoffschroer, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg erfreut.

Die heutige Verständigung im Wirtschaftsausschuss des Niedersächsischen Landtages führt er dabei auch auf die starke Interessenvertretung des Handwerks zurück. Es sei dem niedersächsichen Handwerk gelungen, die Kritiker mit den sachlichen Argumenten und ausgleichenden Forderungen zu überzeugen.

Handwerkerinnen und Handwerker, die sich für eine Meisterausbildung und mögliche Förderungen interessieren, erhalten in der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg kompetente Beratung bei Jens Rigterink (Tel. 04471/179-54, Fax: 04471/179-39, j.rigterink@handwerk-cloppenburg.de).

Erste Informationen zu den Weiterbildungsangeboten und -förderungen finden Interessierte auch auf der Homepage der Kreishandwerkerschaft: www.handwerk-cloppenburg.de/weiterbildung.php