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Artikel vom 11.09.2020 | zurück zur Übersicht

UPDATE: Landesprogramm Aktionsplan Ausbildung

UPDATE: Landesprogramm Aktionsplan Ausbildung

UPDATE: Landesprogramm Aktionsplan Ausbildung

In den vergangenen Wochen tauchen vermehrt Fragen zu diesem Programm auf, die durch das FAQ der Landesvereinigung Bauwirtschaft Niedersachsen e.V. beantwortet werden.

Der Aktionsplan beinhaltet ein Volumen von 18 Mio. € und verfolgt das Ziel die besonderen Herausforderungen der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie für den regionalen Ausbildungsmarkt abzumildern.

HINWEIS zum aktuellen Verfahrensstand:

  •  Zum jetzigen Zeitpunkt können noch keine Antragsunterlagen bei der NBank heruntergeladen werden
  •  Die bereits veröffentlichten Dokumente und Angaben sind nicht der ausformulierte letzte Stand der Richtlinie.
  •  Die Richtlinien waren im Entwurf in die Verbändeanhörung gegeben worden, wir haben dazu über die Unternehmensverbände Handwerk auch Stellung genommen und auf Ungereimtheiten im Verhältnis zur Bundesförderung hingewiesen. Die Anhörung ist mittlerweile abgeschlossen.
  •  Auf Nachfrage der UHN hat das Kultusministerium uns gestern mitgeteilt, dass nun die Mitzeichnung der Ministerien beginnt. Die Veröffentlichung der Richtlinien plant das Kultusministerium Anfang Oktober.
  •  Somit liegen die Endversionen noch nicht – diese sind aber Voraussetzung für die Antragstellung!
  •  Die Förderungen, die an das Bestehen der Probezeit geknüpft sind, können daher dann nach dieser Planung ab November beantragt werden. „Es läuft den Betrieben aber nichts weg, da wir ja im Ausbildungsjahr 2020/2021 fördern“, so das Kultusministerium. Die Förderungen bestehen längstens bis 2022 und können von Ausbildungsbetrieben in Anspruch genommen werden, die ihre Ausbildungsstätte in Niedersachsen haben bzw. von Auszubildenden, die in Niedersachsen wohnen und ihre Ausbildung in Niedersachsen absolvieren.
  •  Wir wiederholen den Hinweis: Es muss mit der Einstellung der Auszubildenden nicht bis zur Veröffentlichung der Richtlinien im Oktober gewartet werden!

Inhaltlich sind folgende Bausteine vorgesehen:

  • Ausbildungsverträge verlängern:

Betriebe, die Ausbildungsverträge verlängern, weil die Abschlussprüfung pandemiebedingt verschoben wurde und nicht innerhalb der regulären Ausbildungsdauer abgelegt werden kann oder weil die Prüfungsteilnehmenden durch die Prüfung fallen, erhalten für ihr Engagement eine Prämie i. H. v. 500 €.

  • Ausbildungsverträge zusätzlich abschließen:

Ausbildungsbetriebe, die zusätzliche Ausbildungsplätze über die Probezeit hinaus zur Verfügung stellen, werden mit einer betrieblichen Einmalzahlung in Höhe von 1.000 € unterstützt. Als zusätzlich gelten Ausbildungsverträge, die ab dem 01.06.2020 abgeschlossen wurden und über der durchschnittlichen Anzahl der Ausbildungsverträge der vergangenen drei Jahre liegen.

Achtung: Im Entwurf der Richtlinie steht, dass Förderprogramme des Bundes mit gleichem Inhalt oder gleicher Zielrichtung vorrangig in Anspruch zu nehmen sind. Hier muss noch konkretisiert werden, was dies konkret bedeutet.

  • Ausbildungskosten senken:

Die überbetriebliche Ausbildung im Handwerk, der Landwirtschaft sowie der Bauwirtschaft und -industrie ist integraler Bestandteil der dortigen betrieblichen Ausbildung. Diese durch den Lockdown getroffenen Ausbildungsstrukturen werden finanziell gestützt.

  • Mobilität und Flexibilität belohnen:

Die Mobilität von Jugendlichen, die ein Ausbildungsverhältnis außerhalb ihres Wohnortes (mindestens 45 km entfernt) eingehen oder die auf Grund dieser Entfernung den Wohnort wechseln, wird nach Ablauf der Probezeit mit einer Prämie in Höhe von 500 € honoriert. Damit kann regionalen Passungsproblemen in der COVID-19-Pandemie entgegengetreten und gleichzeitig die Besetzung angebotener Ausbildungsplätze in Niedersachsen gefördert werden.

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