Aktuelles und Wichtiges

Artikel vom 27.01.2021 | zurück zur Übersicht

"Wir lassen das Licht an, bevor es ganz ausgeht!"

Mit den Aktionstagen "Wir lassen das Licht an" und "Licht an, bevor es ganz ausgeht" macht das deutsche Friseurhandwerk auf die Folgen des coronabedingten Lockdowns aufmerksam. 

Die rund 80.000 Salons des deutschen Friseurhandwerks sind seit dem 16. Dezember 2020 im zweiten Lockdown geschlossen. Viele Familienbetriebe im Friseurhandwerk können die damit verbundenen Umsatzverluste nicht mehr überbrücken, sie stehen vor dem existenziellen Aus.

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) kämpft daher für einen Re-Start ab dem 15. Februar 2021.

Alle Friseurinnen und Friseure sind aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen und die vier Kernforderungen ihres Friseurhandwerks nach außen zu tragen:

  • Die Überbrückungshilfen müssen passgenau gestaltet und schnell und unbürokratisch gewährt werden.
  • Eine nachhaltige Förderung unserer Ausbildungsleistung ist jetzt notwendig, um die duale Berufsausbildung zu sichern.
  • Auch der Chef oder die Chefin als wichtigster Mitarbeiter des Betriebs muss berücksichtigt werden. Wir gehen in den aktuellen Regelungen noch leer aus.
  • Schwarzarbeit muss gestoppt werden. Sichere Friseurdienstleistungen können nur wir Profis unter Wahrung der Hygiene- und Arbeitsschutzstandards in den Salons bieten.

Alle Friseur- und Kosmetikbetriebe, die sich an den Aktionstagen beteiligen und ein Zeichen setzen möchten, finden hier die Grafiken für den Aushang im Schaufenster und zum Posten auf den sozialen Medien.

Die Aktionen in der Übersicht:

  • 29.01.2021 ab 08:00 Uhr bis zum 30.01.2021 08:00 Uhr (Aktion des LIV)
  • 30.01.2021 bis zum 01.02.2021 (Aktion des ZV)

Haareschneiden - Bremen erlaubt aktuell Hausbesuche

Zu den aktuellen Berichten aus Bremen, wonach mobile Friseurdienstleistungen in der Hansestadt erlaubt seien, nimmt Jörg Müller, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV), Stellung:  

„In der akuten Notsituation in der sich viele Friseurbetriebe aufgrund der Folgen durch den zweiten Lockdown befinden, können die Friseure in ganz Deutschland und auch in Bremen einen klaren Fahrplan für den Re-Start des Friseurhandwerks ebenso erwarten wie eine schnelle Auszahlung der angekündigten Hilfsgelder. Friseure brauchen jetzt Klarheit und keinen „föderalen Flickenteppich“.

Bundesländer, wie z.B. Niedersachsen und Baden-Württemberg, deren Landesverordnungen an diesem wichtigen Punkt zunächst etwas unklar formuliert waren, haben in der Folge ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auch die mobile Tätigkeit und natürlich auch Schwarzarbeit von dem Schließungsgebot erfasst werden. Gemeinsam mit dem Landesinnungsverband Friseurhandwerk Bremen wünscht sich der Zentralverband eine rasche Klarstellung durch die Landesregierung in Bremen."

Dr. Michael Hoffschroer, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft CLoppenburg sowie der angeschlossenen Friseur-Innung ergänzt:

"Besonders auch für alle niedersächsischen Friseurbetriebe im Bremer Umland, die sich für Ihren Betrieb ein sicheres Hygiene- und Schutzkonzept erarbeitet und umgesetzt haben - und dennoch von dem zweiten Lockdown betroffen sind und ihren Kunden nicht zur Verfügung stehen dürfen - ist diese Entscheidung der Bremer Politik ein Schlag ins Gesicht".

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png 210126_­plakataktion_­liv_­friseure_­wir_­lassen_­unser_­licht_­an.png
Plakat für die Lichteraktion vom 29.01.2021 auf den 30.01.2021
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Plakat für die Lichteraktion vom 30.01.2021 auf den 01.02.2021
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