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Artikel vom 01.03.2021 | zurück zur Übersicht

Umsetzung der Vorgaben für Friseursalons ab dem 1. März 2021 (10 qm-Regelung)

Umsetzung der Vorgaben für Friseursalons ab dem 1. März 2021 (10 qm-Regelung)

Nach Auskunft des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sind für Friseursalons, die die vorgeschriebene Mindestfläche von 10 m² pro Person nicht umsetzen können, praxisorientierte Lösungen durch das Ergreifen weiterer Arbeitsschutzmaßnahmen möglich.

Die entsprechende Antwort aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, auf eine parlamentarische Anfrage, geben wir Ihnen hiermit zur Kenntnis.

"Auch für Friseursalons gilt nach § 2 Absatz 5 SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung dieVorgabe einer Mindestfläche von 10 m2 pro Person, soweit die auszuführenden Tätigkeitendies zulassen. Die Einhaltung der Mindestfläche von 10 m² gilt sowohl für Kundinnen und Kunden als auch für Beschäftigte. Denn für die Bewertung des Infektionsrisikos sind alle Personen einzubeziehen, die sich gleichzeitig in einem Raumbefinden.

Wenn es jedoch z.B. aufgrund einer geringen Größe des Salons nicht möglich ist, die Mindestfläche pro Person einzuhalten, muss durch die Umsetzung geeigneter Schutzmaßnahmen wie z.B. intensives Lüften und durchgängiges Tragen von medizinischen Gesichtsmasken bzw. höherwertiger Atemschutzmasken -ein gleichwertiger Schutz der Beschäftigten hergestellt werden.

Die praktische Ausbildungim Salon soll weiterhin ermöglichtwerden. Wird durch die Anwesenheit von Auszubildenden die erforderliche Mindestfläche zeitweise unterschritten,müssen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung weitere Schutzmaßnahmen festgelegtwerden. Es wird empfohlen für den Zeitraum, in dem die Mindestfläche nicht eingehalten werden kann, zusätzlich zu den anderen getroffenen Schutzmaßnahmen FFP2-Masken oder vergleichbaren Atemschutzmasken zu verwenden."

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