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Artikel vom 11.06.2021 | zurück zur Übersicht

För­de­rung von Auf­trags- und Ver­bund­aus­bil­dung

För­de­rung von Auf­trags- und Ver­bund­aus­bil­dung

Über das Bun­des­pro­gramm „Aus­bil­dungs­plät­ze si­chern“ besteht für Ausbildungsbetriebe, die in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sind, die Möglichkeit zur Förderung. 

Was ist das Ziel der Förderung?

Ziel der Förderung ist die stärkere Nutzung von Verbund- oder Auftragsausbildung in den Ausbildungsjahren 2020/21 sowie 2021/22 zugunsten Auszubildender, die ihre Ausbildung vorübergehend nicht im eigenen Betrieb weiterführen können, weil dieser vollständig oder zu wesentlichen Teilen aufgrund der Corona-Pandemie von Schließungen oder erheblichen Einschränkungen betroffen ist.

Gegenstand der geförderten Auftrags- oder Verbundausbildung kann auch ein Zuschuss zu den Kosten des Stammausbildungsbetriebs für externe Prüfungsvorbereitungslehrgänge (auch digitale Angebote) für seine Auszubildenden sein, wenn diese 2021 ihre Abschlussprüfung ablegen.

Was sind Voraussetzungen für die Förderung von Prüfungsvorbereitungsmaßnahmen?

Für den Zuschuss zu den Kosten für externe Prüfungsvorbereitungslehrgänge (auch digitale Angebote) für Auszubildende des Stammausbildungsbetriebs gelten folgende Rahmenbedingungen:

  • Gefördert wird die Zurverfügungstellung von Teilnahmemöglichkeiten an externen Prüfungsvorbereitungslehrgängen für Auszubildende, die im Laufe des Jahres 2021 voraussichtlich ganz oder teilweise ihre Abschlussprüfung ablegen werden, durch den Stammausbildungsbetrieb.
  • Antragsberechtigt ist nur der Stammausbildungsbetrieb, der in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen ist. Dies wird angenommen, wenn
    • an den Stammausbildungsbetrieb im Jahr 2020 oder 2021 vor der Vereinbarung der Auftrags- oder Verbundausbildung von der Agentur für Arbeit Kurzarbeitergeld geleistet worden ist oder
    • der Umsatz des Stammausbildungsbetriebs in einem Monat im Zeitraum April 2020 bis Dezember 2021 um mindestens 30 Prozent gegenüber dem entsprechenden Monat des Jahres 2019 zurückgegangen ist.
    • Bei einem Stammausbildungsbetrieb, der nach April 2019 gegründet worden ist, sind zum Nachweis des Umsatzeinbruches von mindestens 30 Prozent in einem Monat der Durchschnitt der Umsätze von November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen
  • Der Zuschuss beträgt 50 Prozent des dem Stammausbildungsbetrieb für die Prüfungsvorbereitung in Rechnung gestellten Entgelts, maximal jedoch 500 Euro pro teilnehmende(n) Auszubildende(n).
  • Der Zuschuss wird für jede(n) Auszubildende(n) im Jahr 2021 nur einmal gezahlt.
  • Die Förderung ist abhängig von der regelmäßigen Teilnahme der/des Auszubildenden an der Prüfungsvorbereitung.
  • Die Teilnahme am Prüfungsvorbereitungskurs muss der/dem Auszubildenden ohne Eigenbeteiligung am Entgelt durch den Stammausbildungsbetrieb zur Verfügung gestellt werden.
  • Der Stammausbildungsbetrieb kann, bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen, für die Dauer des Prüfungsvorbereitungslehrganges auch einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung nach Punkt 2.3 der Ersten Förderrichtlinie beantragen.

Wie erfolgt die Antragstellung?

Die Vereinbarung über die Auftrags- oder Verbundausbildung muss zwischen dem 24.06.2020 und dem Ablauf des 31.12.2021 geschlossen werden. Die hierin vereinbarte Auftrags- oder Verbundausbildung muss eine Dauer von mindestens vier Wochen haben.

Anträge können bis zum 31.03.2022 gestellt werden.

Über die folgenden Links gelangen Sie zum Antrag in easy-Online

Wo finde ich weitere Informationen zu dem Förderprogramm?

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu dem Thema finden Sie hier: https://www.kbs.de/DE/Bundesprogramm_Ausbildung/FAQ/node.html;jsessionid=261588D63A15075F35ED389C7B52C99E

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