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Artikel vom 21.01.2022 | zurück zur Übersicht

Landkreis und Bauhandwerk vereinbaren engeren Austausch

v.l.n.r.: Landrat Johann Wimberg, Obermeister Matthias Schöning, Bauamtsleiterin Doris Düsing, Dezernent Ansgar Meyer
v.l.n.r.: Landrat Johann Wimberg, Obermeister Matthias Schöning, Bauamtsleiterin Doris Düsing, Dezernent Ansgar Meyer

Auf Initiative des Obermeister der Cloppenburger Bau-Innung, Matthias Schöning fand ein konstruktiver Austausch mit Vertretern des Landkreises Cloppenburg statt. Im Mittelpunkt standen Fragen der zukünftigen Zusammenarbeit von Bauhandwerk und Verwaltung.

Das Bauhandwerk ist eine der wirtschaftlichen Säulen des Landkreises Cloppenburg. Das bestätigten auch Landrat Johann Wimberg, Dezernent Ansgar Meyer und Bauamtsleiterin Doris Düsing zu Beginn des Gespräches mit Obermeister Matthias Schöning und Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Hoffschroer.

Damit war die Basis für ein gutes Gespräch gelegt.

Kurz schilderte Schöning dann die aktuelle Situation der Baubetriebe, die neben einer hohen Nachfrage eben auch durch die Folgen der Corona-Pandemie, die erheblichen Lieferengpässe, den Fachkräftemangel und die Bürokratiebelastungen geprägt sei.

Die hohe Nachfrage nach Bauleistungen wurde auch von den Vertretern des Landkreises angeführt. Mehr als 1.400 Bauanträge pro Jahr allein aus dem Bereich Wohnungsbau und Gewerbe würden im Bauamt des Landkreis bearbeitet werden. Viele davon würden leider unvollständig eingereicht und erforderten Rückfragen und individuelle Absprache mit Planern, Bauherren und ausführenden Unternehmen.

Vor dem Hintergrund der neuen Niedersächsischen Bauordnung (NBauO) gelten für diese Verfahren zukünftig neue Vorgaben. Schöning verspricht sich insbesondere durch die nun vorgesehene Eingangsprüfung durch das Bauamt und die daraus folgende Rückmeldung an den Einreicher innerhalb von drei Wochen, eine deutliche Beschleunigung der Verfahren.

Diese dauerten - so auch die Vertreter des Landkreises - aktuell zu lang. Hier werde man durch die Besetzung von zusätzlichen Ingenieurstellen im Bauamt und die stärke Nutzung digitaler Kommunikations- und Bearbeitungsformen Verbesserungen erzielen. So soll das digitale Baugenehmigungsverfahren bis spätestens zum 1.1.2024 umgesetzt werden -  voraussichtlich schon eher.

Darüber hinaus vereinbarten der Landkreis und die Handwerksvertreter, dass man zukünftig noch intensiver in den Austausch treten werde. Die Schnittstellenkommunikation zwischen Landkreis und Bauhandwerkern soll unter Einbindung der Kreishandwerkerschaft z. B. über Rundschreiben, Newsletter oder auch gemeinsame Informationsveranstaltungen  verbessert werden. Beide Seiten zeigten sich überzeugt, dass mehr Transparenz - vor allem über die Prozesse und Kriterien bei der Bearbeitung von Bauanträgen - ein zentraler Schlüssel zum Erfolg ist.

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