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Artikel vom 25.09.2020 | zurück zur Übersicht

Überbrückungshilfe wird verlängert, ausgeweitet und vereinfacht

Überbrückungshilfe wird verlängert, ausgeweitet und vereinfacht

Die Überbrückungshilfe wird in den Monaten September bis Dezember 2020 fortgesetzt. Dabei werden die Zugangsbedingungen abgesenkt und die Förderung ausgeweitet teilt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit. 

Mit diesem Programm sollen KMU sowie Soloselbstständige und Freiberufler, die von der Pandemie besonders stark betroffen sind, mit nicht-rückzahlbaren Zuschüssen unterstützt werden. Je nach der Höhe der betrieblichen Fixkosten können die Unternehmen für die vier (Sept. – Dez. 2020) Monate bis zu 200.000 Euro an Förderungen für Ihren Betrieb erhalten.

Es bleibt dabei, dass die Überbrückungshilfe für Unternehmen aus allen Branchen offen steht, die durch die Corona-Krise besonders betroffen sind. Um besonders die Unternehmen, bei denen das Geschäft durch behördliche Einschränkungen oder Hygiene- und Abstandsregeln immer noch stark beeinträchtigt ist, noch besser zu erreichen, werden folgende Änderungen am Programm vorgenommen:

1. Flexibilisierung der Eintrittsschwelle: Zur Antragstellung berechtigt sind künftig Antragsteller, die entweder

  •  einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
  •  einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum
    verzeichnet haben.

2. Ersatzlose Streichung der KMU-Deckelungsbeträge von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro.

3. Erhöhung der Fördersätze. Künftig werden erstattet

  •  90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch (bisher 80 Prozent der Fixkosten),
  •  60 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent (bisher 50 Prozent der Fixkosten) und
  •  40 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 Prozent (bisher bei mehr als 40 Prozent Umsatzeinbruch).

4. Die Personalkostenpauschale von 10 Prozent der förderfähigen Kosten wird auf 20 Prozent erhöht.

5. Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.

Zu beachten ist, dass im Rahmen der 1. Förderphase Anträge für die Fördermonate Juni bis August 2020 nur noch bis zum 30. September 2020 eingereicht werden können.

Bei Fragen wenden Sie sich an die NBank als Bewilligungsstelle (Tel.: 0511 / 30031-333) bzw. an die jeweilige, für das Unternehmen zuständige Industrie- und Handelskammer sowie Handwerkskammer.

Weitere Details zur Überbrückungshilfe finden Sie auf der Programmwebsite.

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